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21.02.1007 FBI äußert sich zum Thema Online-Glücksspiele
"Online Glücksspiele sind ein wachsendes Problem," sagt FBI-Agent

..........Die Reporterin von KTVB berichtete in einem Beitrag, in dem sie den wachsenden Pokertrend beschrieb, dass es sich hierbei um die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Amerikaner handle und das digitale Zeitalter "Poker zurück an die Spitze der Welt" gebracht habe.

Unglücklicherweise war der Reporter nicht besonders gut über die Komplikationen bei den US-Bundes- und Landesgesetzen zu dem Spiel unterrichtet, welches sie nach dem UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) als "illegal und vom Ausland gesteuert" bezeichnete: "Vor kurzem hat der Gesetzgeber Online-Glücksspiele mit dem UIGEA 2006 aus den USA verbannt. Das Gesetz beendet die Aktivitäten von Internetcasinos mit Sitz in den USA. Solche Casinos haben sich mit ihrem Geschäft ins Ausland zurückgezogen."

Der Bericht wurde mit den persönlichen Erfahrungen eines jungen Online-Pokerspielers fortgesetzt, bevor erklärt wurde, dass zu jedem Zeitpunkt zehntausende Spieler 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche spielten. Dann wurde FBI-Agent Patrick Kiernan zitiert. Er sagte:

"Online-Glücksspiele sind ein wachsendes Problem. Das FBI schätzt meines Wissens nach das Wachstum in dieser Branche auf 10 Milliarden $ (rund 7,5 Mia. €) pro Jahr.

Wir wissen nicht, wer eigentlich spielt. Es könnte ein kleines Kind sein oder jemand, der Spielsüchtig ist, Leute also, die gar nicht das Geld dazu haben. Und nur, weil jemand eine Box mit der Aufschrift 'Ich bin über 18' anwählt und über eine Kreditkarte verfügt, werden die Anbieter es akzeptieren, da sie das Geld haben wollen," sagte Kiernan.

"Was wird also gegen das Problem unternommen?" fragt die Journalistin in ihrer Untersuchung. Relativ erfolglos versuchte sie, mit einer Reihe von Behörden zu sprechen, um herauszufinden, wie sie die vorgeblich illegale Aktivität zu verhindern gedenken. Weder die Idaho State Police, noch der Staatsanwalt von Idaho ließen sich eine Stellungnahme abringen. Auch bei der örtlichen Bundesstaatsanwaltschaft der USA stand sie bei dem Thema vor verschlossenen Türen.

Die einzige zu einem Kommentar bereite Behörde war das FBI in Salt Lake City.

"Wir haben hier die Verantwortung für den Staat Idaho. Ich sprach mit den Beamten, die in dieser Gegend arbeiten und es ist einfach kein großes Problem," sagte Kiernan. Der FBI-Mann sagte weiterhin, dass es schlichtweg zu viele andere Verbrechen gebe, um die man sich Sorgen machen müsste.

"Die meisten Menschen erkennen nicht, dass es im ganzen Land nur gerade einmal 12.500 FBI-Agenten gibt und wir hier für den Schutz von 300 Millionen Menschen Sorge zu tragen haben. Da somit nicht allzu viele Beamte verfügbar sind, müssen wir Prioritäten setzen," sagte Kiernan.

Die Reporterin zielte klar auf die Gefahren für Minderjährige ab, wobei die Sichtweisen von verantwortungsbewussten Anbietern, der Technologie und der Branche selbst vollständig ausgeklammert wurden. So wurde u.a. berichtet:

"Nicht nur Erwachsene spielen Online, auch Kinder werden abhängig."

NewsChannel 7 fragte: "Kennen Sie viele junge Leute, die spielen?"
"Oh ja, meine Cousins und andere in der Highschool," sagte Lawley (der junge Pokerspieler aus dem Interview).
"Die Anmeldung basiert auf Ehrlichkeit und wenn du das Geld hast, kannst du online spielen."

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