Australischer Zocker bekommt kein Schadensersatz

schadensersatzWeltweit sorgte der Fall mit dem australischen Spieler Harry Kakavas in den Medien für großes Aufsehen. Er forderte vom Gericht vom Spielcasino Melbourne einen Betrag von 20 Millionen US Dollar zurück.

Er rechtfertigte seine Forderungen damit, dass das Casino daran SChuld sei, dass er spielsüchtig ist und so viel Geld in den Hallen des Casinos verloren habe. Seiner Ansicht nach, hätte das Casinopersonal eingreifen und ihn vom Spielen abbringen müssen. Mit Erklärungen dieser Art versuchen die Spieler es weltweit immer wieder, an verlorene Gelder heranzukommen und Casinos für das Angebot von Glücksspiel zu verklagen. Kakavas wirft dem Crowne-Casino in Melbourne eine Mitschuld an seinen hohen Verlusten vor, da das Casino den Spieler, trotz offensichtlicher Spielsucht, mit Lockangeboten geködert habe. Angebote wie Geschenke und Flüge mit dem Privatjet machten die Versuchung für den krankhaften Spieler noch größer als sie eh schon war.Der Spieler hatte bereits ein Spielverbot im Casino in Sydney und das Melbourner Casino habe laut Aussage Kakavas von diesem Umstand gewusst. Der Spieler verspielte im Crowne-Casino letztendlich etwa eine Gewinnsumme in Höhe von 20 Millionen US-Dollar, die der Spieler vom Casino zurückfordert, da dieses Schuld an seinem pathologischen Wettverlust sei. Vor Gericht hatte Kakavas allerdings mit dieser Begründung kein Glück, denn laut des Richters am obersten Gerichts, sei der Spieler selbständig in der Lage gewesen Entscheidungen zu treffen. Er sei selbst in der Lage gewesen, sich aufgrund seiner erkannten Spielsucht Hilfe zu suchen und die Sucht zu stoppen. Letztendlich bestätigten aber auch Casinos in Macau, Las Vegas und auf den Bahamas, dass Kakavas zu den größten Spielern Australiens gehöre.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Fall vielleicht am Ende dann doch noch entwickelt. Wenn wir etwas erfahren werden wir euch natürlich darüber unterrichten.

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