Bankroll Management – Geheimnis erfolgreicher Casinospieler

Bankroll Management – das Geheimnis erfolgreicher Casinospieler

Wer sich eingehender mit Glücksspiel im Internet beschäftigt, der wird sicherlich auch irgendwann auf den Begriff Bankroll Management stoßen. Doch was ist eigentlich ein Bankroll Management und warum ist es beim Spielen in Online Casinos so wichtig? Fragen, die wir dir aus der Sicht eines Casino Profis einmal näher beantworten werden. Wenn du ein erfolgreicher Casinospieler werden möchtest, solltest du dich unbedingt damit auseinandersetzen. Es wird dir helfen dein Geld richtig einzusetzen und beständig ein Plus auf deinem Spielerkonto aufzubauen. Selbst dann, wenn du einmal Pech hast. Ein Bankroll Management eignet sich vor allem für klassische Casinospiele und Poker, ist aber auch bei Spielautomaten und anderen Spielen eine wichtige Grundvoraussetzung ein erfolgreicher Spieler zu werden.

Was ist eine Bankroll? Einige Basics, die du vorab verinnerlichen solltest

Vereinfacht gesagt ist eine Bankroll das dem Spieler zu Verfügung stehende Kapital – also das tatsächlich vorhandene Echtgeld. Bonusgelder oder ausstehende Gelder, die sich vielleicht ergeben könnten, werden also nicht mit in die Bankroll eingerechnet. Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass die Bankroll nicht in Überlegungen im Zusammenhang mit Bonusgeldern einbezogen werden sollte. Doch dazu später noch mehr. Des Weiteren beinhaltet die Bankroll immer nur das Geld, was du für deine Casinospiele reserviert hast. Das Geld solltest du dann auch ausschließlich dafür verwenden und nicht zwischendurch davon deine Miete zahlen oder Einkäufe im Online Supermarkt tätigen, weil du nichts mehr auf deinem Bankkonto hast. Wichtig ist zu verstehen, dass die Bankroll der Ausgangspunkt für dein künftiges Casinokapital wird. Deine persönlichen Ausgaben regelmäßig davon abzuheben ist beim Aufbau einer Bankroll mehr als hinderlich.

→ Wichtig!
Als Anfänger musst du verstehen lernen, mit deinem Geld der Bankroll richtig umzugehen. Dazu gehört in erster Linie nie deine ganze Bankroll auf einmal „auf den Kopf zu kloppen“. Du denkst jetzt bestimmt, das mache ich sicher nicht. Doch der Erfahrung nach machen das viele unerfahrene Spieler. Besonders, wenn die Verlockung sicher zu gewinnen wieder einmal zu groß ist und du dann durch einen blöden Zufall doch wieder alles verlierst.

Dazu ein einfaches Beispiel für den Start:

Angenommen du bist bereit 500 Euro in deine Casinokarriere zu investieren. Dann solltest du dich natürlich nicht mit deinen ganzen 500 Euro an den Spieltisch setzen. Denn die 500 Euro sind dein Bankroll Limit. Du bist schlichtweg Pleite, wenn du alles verlierst und musst neues Geld einzahlen. Aus der Sicht eines Casino Profis wäre es zunächst sinnvoller dich mit 50 Euro an den Spieltisch zu setzen. Weitere 50 Euro hältst du in der Hinterhand, falls es mit dem Spielen nicht so gut läuft oder du wirklich einmal einfach nur Pech hast. Geht auch das in die Hose, verbleiben dir immer noch 400 Euro, um es ein Andermal zu versuchen.
Die Konstellation im Beispiel kommt, wie gesagt, in den besten Familien vor. Wichtig ist, dass du dir das mit dem Geld in der Hinterhand merkst. Das sollte immer der Fall sein unabhängig vom gewählten Casinospiel.
In erster Linie hat eine Bankroll also zunächst nichts mit dem eigentlichen Spiel im Online Casino zu tun. Beim Bankroll Management geht es darum das eigene Geld auf deinem Spielerkonto richtig zu verwalten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass immer genug Geld vorhanden ist, um an Casinospielen teilnehmen zu können. Selbst dann, wenn du einmal keine neuen Gewinne einfahren konntest. Der Casino Profi nennt das ein Überbrücken von Pechsträhnen. Das ist auch bei professionellen Spielern völlig normal. Denn niemand gewinnt andauernd.

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Welche Buy-Ins bzw. Einsätze möchte ich spielen?

Nachdem du dir die genannten Basics einmal vor Augen geführt hast, solltest du dich den nächsten Überlegungen widmen. Dabei geht es darum, mit welchen Einsätzen du spielen möchtest. Idealerweise wählst du dir ein Limit bzw. ein Buy-In aus, dass du dir auch tatsächlich leisten kannst. Die meisten Anfänger kalkulieren für ihre Spielsitzungen viel zu wenig Kapital ein und setzen sich an zu teure Tische.
Angenommen du möchtest an Spieltischen mit einem Buy-In von 50 Euro und/oder einem Mindesteinsatz von 0,50 Euro pro Runde spielen. Dann sollte dein Kapital der Bankroll mindestens das 10-fache des Buy-Ins betragen – sprich 500 Euro. Der Grund dafür sind Grenzwerte, die du dir für deine Spielsitzungen festlegen solltest. Setze dich daher nie mit zu wenig Bankroll an teure Spieltische, die dir auf den ersten Blick erschwinglich erscheinen.

Grenzwerte für deine Gewinn- und Verlustsitzungen

Sinnvoll ist dir Ziele für Gewinnsitzungen und Verlustsitzungen zu setzen. Was heißt das genau? Das Ziel einer Gewinnsitzung könnte zum Beispiel sein, dass du DEFINITIV aufhörst, wenn deine Gewinne das 2-fache des Buy-Ins erreicht haben. So vermeidest du, dass du eingefahrene Gewinne wieder verspielst. Das passiert sehr oft und auch den besten Casinospielern. Was für deine Gewinne gilt, ist natürlich ebenso für deine Verluste am Spieltisch ausschlaggebend. Läuft ein Spieltisch nicht, solltest du DEFINITIV aufhören, wenn du zum Beispiel das 2-fache deines Buy-Ins verloren hast. Denn in den meisten Fällen wirst du der Erfahrung nach das Geld nicht mehr zurückgewinnen – zumindest nicht in derselben Spielsitzung.
Spielst du Tische ohne echten Buy-In bei denen es nur um bestimmte Einsätze geht, kannst du das Ganze auf ähnliche Weise aufrechnen. Dazu musst du dir natürlich merken, wie viel Geld du gewonnen oder verloren hast und das Ganze mit deinen Grenzwerten für Gewinn- und Verlustsitzungen abgleichen.

→ Wichtig!
Halte dich DEFINITIV an deine Grenzwerte für Gewinne und Verluste und beende deine Spielsitzungen konsequent. Die Grenzwerte werden dir helfen ein Return of Investment, kurz ROI, zu erwirtschaften. Im weiteren Verlauf helfen sie dir außerdem deine Gewinnerwartungen noch besser einzuschätzen. Ein erfolgreicher Spieler wirst du nur, wenn du mit Köpfchen spielst und nicht auf gut Glück Geld „reinschmeißt“.

Bankroll und Bonusgeld

Wenn du als neuer Casinospieler einen Bonus für deine erste Einzahlung erhalten hast, kannst du das, was du bisher über ein Bankroll Management gelernt hast, gut in deine Überlegungen einbeziehen. Es lohnt sich natürlich nicht wirklich für dich einen Bonus mit Verlusten freizuspielen. Denn das Bonusgeld wird in dem Fall deine Verluste nicht wieder voll ausgleichen. Schaffst du es, wie im Abschnitt zuvor beschrieben, deine Gewinnerwartungen richtig einzuschätzen, kannst du ungefähr kalkulieren, wie du den Casino Bonus erfolgreich freispielst. Dazu musst du deine Spielgewinne richtig re-investieren und damit neue Gewinne erwirtschaften bis der erforderliche Mindestumsatz erreicht ist. Allerdings musst du auch den Faktor Zeit im Auge behalten, um deine Bonusziele zu erreichen.
→ Wichtig!
Die meisten Anfänger sind buchstäblich schockiert, wenn sie erfahren welcher Mindestumsatz zum Freispielen eines Bonus erforderlich ist. Durch den Kreislauf von Gewinnen und Verlusten können Bonusziele aber relativ schnell erreicht werden. Voraussetzung dafür ist, dass du die Sache richtig angehst.
Es ist also völliger Quatsch, was manche Leute über Casino Boni erzählen und das es unmöglich ist diese auszahlen zu lassen. Diese Spieler haben von der Materie meist überhaupt keine Ahnung und müssen noch viel über Online Casinos lernen.

Posted In: Casino Tips

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