Betrueger muss in das Gefaengnis

gluecksspiel-geldEinige, bringen das Glücksspiel schon direkt mit dem Thema Betrug in Verbindung. Nun gibt es einen Glücksspieler, der für 14 Monate im Gefägnis sitzen wird.

Das Ganze ist zwar selten der Fall, denn die Betrüger werden auch nur selten gefasst. Außerdem ist in der Regel der Betrug nicht schwer genug, um einen Spieler so lange hinter Gittern zu bringen. Meist lösen sich solche Fälle mit hohen Geldstrafen, in diesem Fall jedoch hätte diese Strafe nach dem Richter wohl nicht ausgereicht. In Recklinghausen gab es einen 26-jährigen Serienbetrüger, der seit Jahren in den Glücksspielgeschäften einen Betrug nach dem anderen über die Bühne brachte. Vor dem Schöffengericht musste sich der Spieler verantworten und die Gefängnisstrafe war nun die Antwort auf die jahrelange Abzocke.
Der Richter scheint mit dem Urteil auch daran gedacht zu haben, wie der Mann sich in Zukunft verhalten wird. Mit der Begründung, dass davon ausgegangen wird, dass der 26-jährige den Absprung allein nicht schaffen wird, soll dieser nun seine Gefängnisstrafe absitzen. Der dreifache Familienvater hatte vor Gericht weitere Online Betrügereien zugegeben. Seine Hoffnung bestand wohl darin mit einer Bewährungsstrafe davonzukommen und vielleicht eine Therapie machen zu können. Der Richter war in dem Fall jedoch rigoros, denn der Mann war vielfach vorbestraft und in Bezug auf das Glücksspiel schon mehrfach negativ aufgefallen. Durch das harte Urteil erhofft sich das Gericht den Mann von einer besseren Zukunft überzeugen zu können. Erst im Mai dieses Jahres hatte der junge Mann seine letzte Haftstrafe abgesessen. Nach so kurzer Zeit legte er direkt wieder los mit einer Betrugsserie im Internet. Der 26-jährige macht vor Gericht seine Sucht deutlich. Doch auch das Suchtverhalten ändert nichts daran, dass der Spieler eine regelrechte Betrugsserie im Internet vorgenommen hat.Um die eigene Sucht im Internet finanzieren zu können, bot der Familienvater Smartphones über ein Kleinanzeigen-Portal im Internet an. Das Geld der Kunden wurde überwiesen und zum Spielen verwendet. Smartphones wurden von Seiten des dreifachen Vaters jedoch nie versendet, denn diese besaß er erst gar nicht.

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