Betrugsfall im Casino Duisburg

casino-duisburgIm Casino in Duisburg kam es mal wieder zu einem Betrugsfall, der in der gesamten Stadt für große Aufregung sorgte. Es haben in diesem Fall insgesamt 7 männer das Casino mit einem Roulette Clou um einiges an Geld erleichtert.

Hierrunter befanden sich sogar 7 Angestellte des Casinos, diese waren an dem Tag als Coupiers eingesetzt. Nach eigenen Aussagen, waren die Mitarbeiter des Casinos, mit ihren Gehältern unzufrieden und versuchten sich daher über die Betrugsschiene einen Nebenverdienst zu sichern. Anfangs war dies auch erfolgreich, denn in Zusammenarbeit mit zwei Stammspielern konnten die Betrüger sich Summen in sechsstelliger Höhe sichern. Der betrug um 190.000 Euro ging vor Gericht und von Seiten der Richter wurde zu Gunsten der Betrüger entschieden. Es arbeiteten spieler mit den genannten eingeweigten Croupiers bei dieser Tat zusamen. Es wurden hierbei von den Spielern Spätannouncen einberufen, welche wahrscheinlich durch den Dealer gesetzt werden konnten. Durch die undeutliche Aussprache der nachgezogenen Wette, hatte der Croupier viel Spielraum und konnte den nachträglichen Einsatz erst dann setzen, wenn der Roulettekessel bereits schon fast zum Stehen gekommen war. Durch den Einsatz auf das Gewinnerfeld konnten die Betrüger sich einen sicheren Gewinn an Land ziehen. Die Verhandlung vor Gericht lief anders als wahrscheinlich erwartet und die Spieler, konnten sich über eine für sie positive Entscheidung von Seiten des Gerichts erfreuen. Die Entscheidung zu Gunsten der Spieler erfolgte aufgrund fehlender Nachweise. Die ergaunerten Gelder konnten nur teilweise sichergestellt werden und die geklaute Summe konnte deshalb, zumindest nicht in dieser Höhe, nachgewiesen werden. Die Betrüger wurden lediglich zu einer Bewährungsstrafe und Bußgeldern verurteilt und konnten nach der Verhandlung das Gericht wieder verlassen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte das Casino sich ein anderes Verhandlungsende erhofft. Das Casino konnte einige der Betrüger mit einer Videoaufzeichnung enlarfen. Doch nicht alle 83 Aufzeichnungen konnte man vor Gericht werten. Vor Gericht hatten somit die Geständnisse der Angeklagten den größten Wert und der Richter orientierte sich an eben diesen Aussagen. Die Strafen sind durch diese Vorgehensweise wohl weit milder ausgefallen. Insgesamt dauerte die Verhandlung nur sieben Tage lang, bis das Gericht zu einer Entscheidung gekommen war.

Die Bußgelder liegen nun bei einer höhe zwischen 700 und 3000 Euro. Im Bezug auf geklaute Vermögen, ist dies ein sehr kleiner und geringer Betrag.

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