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Schwarze Liste für dubioses Online Glücksspiel?

Schwarze Liste für dubioses Online Glücksspiel?

Am vergangenen Montag wurden von der Süddeutschen Zeitung mit den sogenannten „Paradise Papern“ geheime Dokumente von beliebten Steueroasen enthüllt. Hierbei fielen insbesondere die Geschäfte mit illegalen Online Casinos auf, welche über dubiose Firmen mit Sitz in Steueroasen betrieben werden. Auf derartige Glücksspielseiten können auch Deutsche Kunden zugreifen. Rund 1,3 Milliarden Euro werden von diesen Betreibern mit deutschen Kunden umgesetzt, heißt es. Tendenz: Steigend.

Transaktionen sind nicht erlaubt
Deutsche Kreditinstitute machen sich strafbar, wenn Sie eine Zahlung direkt oder über einen Dritten an einen illegalen Glücksspielanbieter transferieren. Hierbei ist es allerdings nicht immer leicht für die Banken, zu erkennen, ob es sich bei dem jeweiligen Betreiber um eine legale oder eine illegale Institution handelt. Um eine Transaktion durchführen zu können, benötigt das Kreditinstitut eine Kontonummer. Der oberste Bankaufseher, Raimund Röseler, sagte dazu gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „Aufgefallen ist ein Fall, in dem eine Bank wissentlich Dienstleistungen für definitiv illegale Anbieter durchführt bisher noch nicht.“ Sollte allerdings von anderen Behörden, wie zum Beispiel der Glücksspielaufsicht der entsprechenden Bundesländer einen illegalen Anbieter identifizieren, würde dies selbstverständlich auch die deutsche Bankenaufsicht angehen, so Röseler weiter.

Bundesländer stehen in der Verpflichtung
Die Glücksspielaufsicht in der Bundesrepublik Deutschland wird von jedem Bundesland selbst übernommen. Laut Gesetz stehen die Bundesländer in der Verpflichtung, „den am Zahlungsverkehr Beteiligten, insbesondere den Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitutionen, nach vorheriger Bekanntgabe unerlaubter Glücksspielangebote die Mitwirkung an Zahlungen für unerlaubtes Glücksspiel und an Auszahlungen aus unerlaubtem Glücksspiel zu untersagen“ (§ 9 Glücksspielstaatsvertrag).
Nun wird darüber diskutiert, eine sogenannte „Schwarze Liste“ aufzustellen, auf welcher sämtliche Glücksspiel Betreiber festgehalten werden, die keine Erlaubnis haben, ihre Dienstleistungen in Deutschland anzubieten. Dies würde ebenfalls den deutschen Glücksspiel Fans dabei helfen, nicht an dubiose und unseriöse Glücksspiel Anbieter zugeraten. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung wurde bereits mit verschiedenen Zahlungsanbietern Kontakt aufgenommen, um das illegale Glücksspiel künftig besser ausschließen zu können.

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