Spieler und Jugendschutz wird immer weiter ausgebaut

jugendschutzDie Suchtgefahr beim Glückspiel ist eben immer da und man will die Spieler und auch die Jugendlichen unter ihnen natürlich schützen. Es ist immer ein großes Thema und man versucht es immer weiter auszuabuen und zu verbessern.

Daher will man die Gesetze immer mehr auf den Jugendschutz anpassen. Dies liegt nicht zuletzt auch an der immer strenger regulierten Gesetzgebung, durch die vor allem Kinder und Jugendliche vor den Fängen der Spielsucht geschützt werden sollen.
Für Betreiber gibt es deswegen strenge Auflagen, die erfüllt werden müssen, um eine Lizenz für die Eröffnung eines Glücksspieletablissements zu erhalten. Bei den Auflagen handelt es sich beispielsweise um Mindestabstände zwischen den Spielhallen und zwischen den Lokalitäten zu Kinder- und Jugendeinrichtungen. Das Betreten einer Spielhalle ist nach der aktuellen Gesetzgebung erst Spielern ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt, die Betreiber haben dafür zu sorgen, dass jüngere Spieler keinen Zugang zu den jeweiligen Etablissements erhalten. Um den Jugendschutz besser gewährleisten zu können sollen die Auflagen für die Betreiber nun strenger werden. Glücksspiel darf minderjährigen Personen nicht angeboten werden, daher soll es Aufgabe der Betreiber sein, die Gäste mit Hilfe von Ausweiskontrollen auf das Alter zu überprüfen. Das Spielangebot in Spielhallen darf von Minderjährigen nicht genutzt werden, ebenso muss den minderjährigen Spielern der Zutritt zu Casinos-Cafes verwehrt werden und sowohl Tipp- als auch Lottoscheine dürfen minderjährigen Spielern nicht ausgehändigt werden. Auf diese Art und Weise sollen das Glücksspiel besser kontrolliert werden, gerade in Bezug auf den Jugendschutz. Doch es gibt noch immer Lücken im Gesetz und daher noch kleine Probleme bei der Umsetzung. Rubbellose sind scheinbar zum Beispiel völlig vergessen worden bei den Gesetzen. Demnach ist es minderjährigen Personen möglich, eben diese bunten Lose am Kiosk zu kaufen. Doch auch Rubbellose werden als Glücksspiel kategorisiert und stellen damit für die Jugendlichen eine ebenso große Gefahr dar, wie andere Glücksspielangebote auch. Man konnte durch Testkäufe deutlich klarmachen, dass man beim Verkauf von Rubbellosen nicht darauf achtet, die alt der Käufer ist. So konnten Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren in allen getesteten Geschäften sehr einfach an die bunten Lose gelangen. Experten fordern nun, an der Gesetzgebung zu arbeiten, um eben diese Lücke in Bezug auf die Rubbellose zu schließen und damit den Jugendlichen jegliche Art des Glücksspiels zu verwehren.

Wir hoffen, dass man auch diese lücke schon bald in den Griff bekommt. Natürlich werden wir euch ebenfalls hierzu auf dem Laufenden halten.

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