WSOP Gewinn dank eines Casinoraubes?

A big chip stack and a royal flush...Es wird derzeit spekuliert, dass ein Spieler, der an der World Series of Poker (dem großen Turnier) teilnahm, weil er zuvor ein Casino ausgeraubt hatte. Denn nur so konnte er sich möglicherweise den Buy-In leisten.

Er belegte den 11. Platz bei diesem Casino, wird jedoch eben verdächtigt einen Raub begannen zu haben. Der Verdacht besteht, dass er seinen Buy-In eigentlich nur dank dieses Casinoraubs vor einigen Monaten sich leisten konnte. Der Fall gegen den 27-jährigen Troy Wilcoxon kam nach seiner Festnahme ans Licht. ER wurde zusammen mit dem verdächtigten Komplizen James Nollette des Raubs, Einbruch und der Geldwäsche angeklagt. Die beiden werden beschuldigt im Lancer Lanes Casino in Clarkston, Washington, in welchem Wilcoxon arbeitete über 25.000$ gestohlen zu haben. Der Raub wurde am 23. Mai entdeckt und es gab keinerlei Hinweis auf einen gewaltsamen Einbruch. Die Behörden erklärten, dass der Raub von jemanden begangen wurde, der sehr vertraut mit dem Casino gewesen sei. Es wird behauptet, dass Wilcoxon Schulden von insgesamt 15.000$ hatte und das Bargeld benötigte, um diese zu begleichen. Nur wenige Tage später mietete er zusammen mit Nollette ein Auto und fuhr nach Las Vegas, um an einem 7-tägigen Turnier für Casinoangestellte mit einem Buy-In von 500$ teilzunehmen. Von insgesamt fast 900 Spielern gelang Wilcolox auf den 11. Platz und verdiente 5.000$ Preisgeld. Der Detective der Clarkston Polizei, Richard Muszynski erklärte, dass es sehr gut möglich sei, dass das Geld aus dem Raub für den Buy-In und die acht Übernachtungen Rio All Suites Hotel and Casino in Vegas bezahlte. Als die beiden aus Las Vegas zurückkehrt, wartete die Polizei aus Clarkston auf sie und nahm sie kurz darauf fest. Wilcoxon prahlte vor der Polizei mit seinem WSOP-Gewinn und behauptete, dass ein weiterer Casinodealer mit beteiligt gewesen sei.

Wenn wir noch weiteres zu diesem fall hören, dann werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten.

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